Bücher oder eBooks ?

Ihhhh, eBooks....das geht doch gar nicht. Bücher haben eine Seele, man muss sie riechen können, nicht nur lesen. Dabei ein Glas Wein, eine gute Zigarre, das Licht der Wagenfeld-Lampe, die auf dem Bord vor dem Bücherregal steht....
Daran erkennt man doch einen Bildungsbürger-Haushalt ! Das Bücherregal... Es gibt Haushalte, da würde dieses eichenholzgetäfelte Möbelstück den Platz für das Kinderbettchen, für den Tisch, an dem man mal mit Freunden sitzen kann, wegnehmen.
Aber trotzdem möchte der Mensch, der in diesem Haushalt lebt, auch viel lesen. 
Etwa 130 Millionen Bücher soll es auf der Welt geben, hat ein schlauer Algorithmus herausgefunden. Sehr viele davon werden vermutlich nur ein einziges Mal gelesen. Und dann ? Dann liegen sie irgendwo herum.
Aus diesem Grunde hatte es mich vor einiger Zeit mal interessiert, einen Text am Computer in das Format für einen eBook-Reader zu konvertieren. Mit den üblichen Hilfsprogrammen im Netz ist das gar kein großes Problem.
Aber wie dann weiter ? Auf eine Plattform zum Lesen stellen ?  Ich versuchte es bei einigen Verlagen, aber das Interesse verhielt sich in engen Grenzen, oder man wollte auch noch Geld dafür. Bis ich im Internet die Idee des Selbstverlags fand. Ja und seitdem verlege ich meine Bücher selbst. Was braucht man dazu ? Zunächst eine Gewerbeanmeldung beim zuständigen Amt. Danach einen Zugang zu  einem Selfpublisher Portal. Entschieden habe ich mich für das KDP Kindle-Portal.
Und dort können Leser, die aus verschiedenen Gründen nicht nur Papierbücher lesen wollen, sich jederzeit eBooks herunterladen.
Langzeiturlauber, die viel lesen möchten, aber nicht noch zwei Zusatzkoffer mit Büchern in den Flieger nach Lanzarote mitnehmen wollen. Viel-Leser, die plötzlich am Sonntagvormittag merken, dass kein neuer Krimi da ist und die Buchhandlung zu ist.
Und natürlich der Mensch, der in seinem Haushalt dieses eichenholzgetäfelte Bücherregal gar nicht aufstellen kann.
Auch der Professor, der immer den Urknall erklärt, benutzt, wenn er mal im Garten lesen möchte, nicht seine sündhaft teure Erstausgabe von Einsteins Relativitätstheorie, die er aus Sicherheitsgründen im Tresor deponiert hat, sondern hat sich Alberts Geistesblitze schwuppdiwupp auf seinen eBook-Reader geladen. 
Ja... und meine Geistesblitze sind in Kindle Unlimited gelistet. Für Viel-Leser. Für eBook-Verweigerer sind sie teilweise auch als Taschenbuch verfügbar. Auch auf die Gefahr, dass sie  nach dem Lesen  irgendwo herum liegen...Aber Taschenbücher kann man auch weiter verschenken.

Alexa ! man kann das alles einstellen...

Zu den großen Problemen in der Welt hat sich um die Weihnachtszeit herum noch ein neues gesellt.
Man ist seiner Privatsphäre nicht mehr sicher! Alles wird abgehört, gespeichert, weitergemeldet an die NSA, an die Chinesen, an Putin....
Womit wird abgehört - Mit einem Echolot! (so sagt Opa Pafke)

Allerdings...es ist kein Echolot, da hat Opa Pafke mit seinem Kind im Ohr den Enkel wohl falsch verstanden,  sondern es heißt Echo-Dot oder einfach nur Echo und hört auf den Namen Alexa. Das ganze ist eine Entwicklung, die man unter dem Begriff KI
einordnen kann. Sicher keine Grundlagenforschung, sondern Gadget.
Und hier schlägt nun die Empörung so hohe Wellen, weil da sage und schreibe 7 (in Worten: sieben)
Mikrofone ständig mithören. Weil ja ein intelligentes Wesen nur dann antworten kann, wenn es vorher die Frage auch verstanden hat.  Jedenfalls sind die "sozialen?" Netzwerke voll von Sorgen und Nöten der Betroffenen.
Nun hat sogar ein User von der Herstellerfirma alle von ihm aufgezeichneten intimsten Inhalte verlangt und was hat er gekriegt: Die intimsten Inhalte eines Anderen!
Mir macht diese Panne das kleine Ding so sympatisch, dass ich mir auch eins bestellt habe.
Irren ist so menschlich!
Die Herstellerfirma hat sich beim User entschuldigt. Und ich, obwohl ich kein IT-Experte auf dem Niveau des Chaos-Computerclubs bin, habe es geschafft, Alexa so einzustellen, dass sie nicht aus Versehen Spracheinkäufe tätigt, dass sie nur die Skills benutzt, die mich interessieren und ich kann ohne Probleme die gespeicherten Dialoge bei Bedarf löschen. Und sie ist lernfähig. Neulich habe ich ihr gesagt: »Alexa, ich habe jetzt eine neue Brille. In den nächsten fünf Jahren brauche ich keine Brillenwerbung, wenn ich mal im Internet herumsurfe.« Und was soll ich sagen: Es klappt!

Ich habe dazu ein kleines Büchlein geschrieben...


Es kann als Kindle eBook oder als Taschenbuch erworben werden

  Staffeln in Streaming Portalen

»...Gestern lief doch schon die 3. Episode der 6. Staffel...haben wir das etwa verpasst ?«
»..Wir hatten wohl keine Zeit, weil...«
...Weil die Zeiträuber unterwegs sind !
 Es ist eine Invasion von unzähligen Serien in zahllosen Staffeln. Sie kommen über alle Kanäle, Streaming Portale, Mediatheken, über Smart-Module zum Anstecken in den hdmi-Anschluss, über WLAN, LAN-Kabel. Sogar über die kostenlose TV-Beilage der Tageszeitung. Sie wollen, dass du über sie befindest, mit Daumen hoch oder runter, mit Troll-Kommentar im sozialen Netzwerk, wollen feedback-Sterne, können in Onlinespielen nachgespielt werden, aber möglichst schnell und sofort, weil...da kommt doch schon die nächste Staffel....

Sie spielen in computer-engine entworfenen Phantasiewelten, die realistischer sind, als die Realität. Sie gaukeln eine Wirklichkeit vor, die es nicht gibt.
Und alle machen mit.

So etwas gab es schon mal. Da gaukelte ein TV Programm jeden Abend einen Staat vor, den es so nicht gab.
Damals, im Tal der Ahnungslosen...
Nun wollen dort Viele keine Gebühren mehr an die GEZ zahlen. Wie damals.
Außer Raum Dresden.

Morgen  hör ich auf ! Ich lasse mir keine Lebenszeit mehr stehlen. Schaue keine Staffeln mehr. Verliere keine Zeit mehr in dieser Virtual-Reality. Ich zahle den Rundfunkbeitrag. Will meine Nachrichten von Heinz Kleber, Marietta Slomka oder Jan Hofer hören. Auch wenn Manager von Netflix meinen, das braucht man nicht mehr. Ob sie ihre Staffeln überhaupt selber sehen ? Ich weiß es nicht.

KDP eBook und Taschenbuch

eine Fantasy-Story, in der 50 Jahre Weltgeschichte aus dreifacher Perspektive erlebt werden mit einem unerwarteten Sturz in die Wirklichkeit...

Liegt eine multiple Persönlichkeitsstörung vor, wenn ein Mensch in drei verschiedene Lebensläufe versinkt ? Es gibt in den sozialen Netzwerken des Internets eine schier unüberschaubare Menge von digitalen Avataren, in deren Rolle man schlüpfen kann. Wenn diese Möglichkeit nicht mehr als Spiel, sondern als virtuelle Realität verstanden wird, dann ist es entweder gefährlich, oder eben eine Fantasy-Story. 1964 hangelt sich der Schüler Heinrich Faust mit Hilfe eines teuflischen Paktes durch das Abitur. Eine mysteriöse Gestalt im schwarzen Turnanzug bietet ihm an: » Gleich dreifach kannst sein des Glückes Schmied...« Er geht auf den Pakt ein, der ihn 50 Jahre gegen Tod versichert und beginnt drei Lebensläufe, die unterschiedlicher nicht sein können.